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Schädliche Varroa-Milbe verändert Gehirn von Bienen

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Biene mit Varroa-Milbe
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Die Varroa-Milbe gilt als ein Grund für das weltweite Bienensterben. Foto: Andreas Lander Foto: dpa

Paris (dpa) - Honigbienen verändern beim Beifall mit der Varroa-Milbe die chemische Struktur der Haut und ihre Gehirnfunktion. Die Milbe gilt als ein Grund für das weltweite Sterben der Bienen.


Das geht aus einer Studie des französischen Institut national de la recherche agronomique (Inra) hervor, die in der Zeitschrift »BMC Ecology« veröffentlicht ist.

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Die Varroa-Milbe (Varroa destructor) gilt als mitverantwortlich für das weltweite Bienensterben. Die winzigen Spinnentiere schwächen auch Larven, indem sie ihnen Flüssigkeit entziehen. Zudem übertragen sie beim Einstechen und Saugen Krankheiten von Biene zu Biene und können so ganze Völker zerstören.

Die Inra-Forscher infizierten einzelne Tiere mit der Milbe. In der Folge veränderten sich die Aktivität von 455 Genen im Gehirn der Bienen. Einige dieser Gene spielen bei Nervenfunktionen und Nahrungssuche eine Rolle. Die Tiere erlitten auch eher Vireninfektionen als andere.

Infizierte Tiere wurden nicht aus ihrem Stock vertrieben, obwohl die Milben Teile auf der Haut verändern, auf deren Basis Bienen Mitglieder ihres Volkes erkennen. »Wir nehmen an, dass sie den Stock freiwillig verlassen, vielleicht als Folge der Genveränderungen im Gehirn«, sagte die Leiterin der Studie, Cynthia McDonnell.

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