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«Orbit aufräumen»: Forscher testen Laser gegen Weltraumschrott

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Forscher testen Laser gegen Weltraumschrott
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Das undatierte Handout der ESA zeigt Weltraummüll früherer Weltraummissionen, der neben intakten Satelliten um die Erde kreist. Foto: ESA/dpa Foto: dpa
Johann-Dietrich Wörner
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Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Johann-Dietrich Wörner will den Orbit aufräumen. Foto: Stephanie Pilick/Archiv Foto: dpa

Moskau (dpa) - Gefährlicher Weltraumschrott könnte künftig mit einem leistungsstarken Laser von der Erde aus unschädlich gemacht werden.


«Damit soll der Müll erfasst oder seine Bahn so verändert werden, dass er in der Atmosphäre verglüht», sagte der Leiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Johann-Dietrich Wörner, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Moskau.

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Das DLR testet derzeit eine solche Erfassung in der Umlaufbahn. Nach 50 Jahren Raumfahrt würden mittlerweile tausende Rückstände um die Erde rasen und den Planeten bedrohen. «Ich halte es für dringend notwendig, unseren Orbit endlich aufzuräumen», fordert Wörner.

Der unkontrollierte Absturz des ausgedienten deutschen Röntgensatelliten «Rosat» hatte im Oktober 2011 für Schlagzeilen gesorgt. Nach Befürchtungen, der 2,5 Tonnen schwere Apparat könne auf bewohntes Gebiet fallen, verglühte der Apparat in der Atmosphäre.

Porträt Wörner