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Menschenknochen im Norden über 7000 Jahre alt

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Fundstelle unter Wasser
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Ausgrabungsarbeiten am steinzeitlichen Fundplatz bei Stohl in Schleswig-Holstein, sechs Meter unter der Wasseroberfläche. Foto: Florian Huber/Uni Kiel Foto: dpa

Kiel (dpa) - Forschungstaucher haben aus der Ostsee bei Kiel nach angaben von Archäologen die bisher ältesten Menschenknochen Schleswig-Holsteins geborgen.


Die Fundstelle ist nach ersten Datierungsergebnissen rund 7400 Jahre alt, wie Projektleiterin Julia Goldhammer am Montag berichtete.

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Taucher und Studenten des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Kieler Universität hatten die Knochen und weitere archäologische Funde aus sechs Metern Wassertiefe hochgeholt.

Gefunden wurden auch Knochen von Meeresfischen und Säugetieren. Beile, Klingen und Pfeilspitzen entdeckten die Archäologen ebenfalls.

Pressemitteilung Universität Kiel