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Langzeitstudie zeigt: Cannabis macht dumm

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Cannabiskonsum
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Kiffen ist nicht nur schädlich für die Gesundheit. Cannabis-Konsum lässt den IQ unwiderruflich schrumpfen - besonders bei Jugendlichen. Foto: Torsten Leukert/Archiv Foto: dpa

Washington (dpa) - Cannabis zu rauchen macht einer US-Studie zufolge dumm - vor allem junge Menschen. Forscher um Madeline Meier von der Duke University in Durham fanden in einer fast 40 Jahre andauernden Studie heraus, dass Hanfkonsum das Nervensystem schädigen und den Intelligenzquotienten (IQ) senken kann.


Das berichten sie im US-Journal «Proceedings of the National Academy of Sciences» («Pnas»). Nach Angaben der Wissenschaftler nimmt der IQ umso stärker ab, je früher die Menschen beginnen, Cannabis zu sich zu nehmen. Bei dauerhaften Konsumenten stellten sie fest, dass sich bestimmte Bereiche des Gehirns deutlich verschlechterten und dieser Zustand über Jahre anhält. Darüber hinaus zeigten ihre Untersuchungen, dass Langzeit-Kiffer mehr Probleme haben, sich zu konzentrieren oder sich an etwas zu erinnern.

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Insbesondere Jugendliche laufen der Studie zufolge Gefahr, zu dauerhaften Konsumenten zu werden, je früher sie in Kontakt mit der Droge kommen. Auch ihr IQ nahm deutlich ab. Das jugendliche Gehirn ist nach Angaben der Forscher nicht in der Lage, sich völlig von den Folgen zu erholen. Während des Wachstums mache das Gehirn von Jugendlichen entscheidende Veränderungen durch. Cannabis habe Effekte, die das Nervensystem nachhaltig schädigten.

Für ihre Studie untersuchten die Forscher über 1000 Menschen, die Anfang der 70er Jahre in Neuseeland geboren worden waren. Meier und ihre Kollegen begleiteten die Teilnehmer 38 Jahre lang.