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Hintergrund: Das «Alpha Magnetic Spectrometer»

Genf/Berlin (dpa) - Das «Alpha Magnetic Spectrometer» («AMS-02») ist an einer Außenseite der Internationalen Raumstation ISS angebracht und registriert Partikel aus dem All. Der 1,5 Milliarden US-Dollar (1,2 Milliarden Euro) teure Teilchendetektor analysiert jenen Strom aus Elementarteilchen und Atomkernen, die durch die Tiefen des Weltalls schießen.


Herzstück des 8,5 Tonnen schweren Detektors ist ein mannshoher Magnet, der mit flüssigem Helium auf 1,8 Grad über dem absoluten Nullpunkt gekühlt wird. Mit ihm können Forscher die Ladung der aufgefangenen Partikel bestimmen und so Materie von Antimaterie unterscheiden. Seit Beginn der Messungen vor knapp zwei Jahren hat der Detektor über 30 Milliarden Teilchen aufgefangen.

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«AMS-02»