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Hautkrebs-Operationen in fünf Jahren um ein Viertel gestiegen

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Hautkrebs-Untersuchung
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Ein Hautarzt untersucht die Haut einer Patientin bei einer Hautkrebs-Früherkennung. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Symbol Foto: dpa

Wiesbaden (dpa) - Binnen fünf Jahren ist die Zahl der Hautkrebsbehandlungen in Krankenhäusern um ein Viertel gestiegen.


2012 gab es 23,4 Prozent mehr Operationen als 2007, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte - «die größte Zuwachsrate unter allen Krebsbehandlungen im Krankenhaus».

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2012 wurden 91 900 Patienten mit dieser Erkrankung stationär versorgt. Rund ein Viertel musste sich wegen eines bösartigen Melanoms (schwarzer Hautkrebs) in Behandlung begeben. Knapp drei Viertel wurden mit hellem Hautkrebs behandelt.

Männer (55,3 Prozent) waren insgesamt etwas häufiger betroffen als Frauen. Schwarzer Hautkrebs trat bei Männern vor allem am Rumpf, bei Frauen vor allem an den Beinen und der Hüfte auf. Bei hellem Hautkrebs sind es bei beiden Geschlechtern viel dem Sonnenlicht ausgesetzte Regionen wie Gesicht, Kopfhaut oder Ohren.

Operative Eingriffe bei Hautkrebspatienten sind vor allem das Entfernen des erkrankten Gewebes und Hauttransplantationen. Im Schnitt waren die Patienten 5,2 Tage im Krankenhaus. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene waren sehr selten darunter, drei Viertel der Patienten waren über 65 Jahre. Als Hauptursache für die Entstehung von Hautkrebs gilt - neben Veranlagung - zu viel Sonne.

Destatis-Mitteilung