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Geparden brechen auch beim Beschleunigen Rekorde

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Gepard
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Geparden beschleunigen und bremsen fast doppelt so schnell wie Polopferde und übertrumpfen auch Windhunde beim Start eines Rennens. Foto: Frank Leonhardt Foto: dpa

London (dpa) - Geparden sind nicht nur die schnellsten Landsäugetiere, sondern brechen einer neuen Studie zufolge auch beim Beschleunigen Rekorde.


Die Raubkatze könne mit nur einer Schrittfolge um knapp elf Kilometer pro Stunde schneller werden, berichten britische Forscher um Alan Wilson vom Royal Veterinary College in Hatfield im Fachjournal «Nature». Mindestens genauso stark können die Tiere ihr Tempo auch wieder drosseln, etwa wenn sie ihre Beute erreicht haben. Damit beschleunigen und bremsen sie den Angaben nach fast doppelt so schnell wie Polopferde und übertrumpfen auch Windhunde beim Start eines Rennens.

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Mit Hilfe von Bewegungssensoren, die mit einem Halsband an den Tieren befestigt wurden, analysierten die Forscher insgesamt 367 Läufe von fünf Geparden in Botsuana in freier Wildbahn, vorwiegend beim Jagen.

Zwar können Geparden Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern (km/h) erreichen, doch nur selten setzen sie diese den Forschern zufolge in freier Wildbahn ein. Bei den Messungen erreichten die Geparden ein durchschnittliches Höchsttempo von etwa 54 km/h, das sie meist nur für ein bis zwei Sekunden durchhielten.