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Fehlernährung von Schwangeren erhöht Risiko für Nachwuchs

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Max-Rubner-Institut in Karlsruhe
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«Die Einflüsse der Übergewichtigkeit der Mutter gehen auf den Fötus über und können ihn in seiner Entwicklung beeinträchtigen», sagt Kinderärztin Ensenauer. Foto: Uli Deck Foto: dpa

Wenn eine werdende Mutter schon zu Beginn der Schwangerschaft stark übergewichtig ist, steigen die gesundheitlichen Risiken für das Kind. Wie lassen sich ernährungsbedingte Krankheiten bei Kindern möglichst vermeiden? Daran forscht ein neues Institut in Karlsruhe.


Karlsruhe (dpa) - Die Grundlage für ernährungsbedingte Erkrankungen bei Kindern wird einer deutschen Forscherin zufolge oftmals schon im Mutterleib gelegt.

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Das Übergewicht einer werdenden Mutter bereits zu Beginn der Schwangerschaft erhöhe beim Kind das Risiko, selbst später übergewichtig zu werden und eine Folgeerkrankung wie Diabetes Typ-2 zu bekommen, sagte Regina Ensenauer. Sie ist die Leiterin eines neuen staatlichen Instituts für Kinderernährung in Karlsruhe, das am Freitag eröffnet werden sollte.

»Die Einflüsse der Übergewichtigkeit der Mutter gehen auf den Fötus über und können ihn in seiner Entwicklung beeinträchtigen«, sagte die Kinderärztin. Die Entwicklung der Organe im Fötus sei eine sehr sensitive Phase. »Wenn da Einflüsse kommen, die diese Entwicklung stören, dann wird diese nicht mehr so stattfinden, wie eigentlich gedacht.«

Das neue Institut für Kinderernährung gehört zum Max Rubner-Institut (MRI), welches Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel ist. Das MRI hat weitere Standorte in Kiel, Detmold und Kulmbach.

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