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Deutsche Forschergruppe erhält hoch dotierten Balzan-Preis

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Erika von Mutius
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Wissenschaftlerin Erika von Mutius. Foto: Frank Leonhardt/Archiv Foto: dpa

Mailand (dpa) - Eine Gruppe von vier deutschen Medizinern erhält in diesem Jahr den hoch dotierten Balzan-Preis.


Erika von Mutius, Klaus F. Rabe, Werner Seeger und Tobias Welte würden für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Lungenerkrankungen prämiert, teilte das Preisverleihungskomitee in Mailand mit. Sie hätten neue Therapien entwickelt, die die Lebensqualität von Patienten verbesserten. Mit ihrem Deutschen Zentrum für Lungenforschung hätten sie neue Ausbildungspfade geschaffen und die nächste Generation von Wissenschaftlern begeistert.

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Der Preis wird in vier Kategorien vergeben und ist mit jeweils 750.000 Schweizer Franken (etwa 680.000 Euro) dotiert. Die Hälfte des Preisgeldes müssen die Sieger für die Finanzierung von Forschungsvorhaben verwenden.

Der Franzose Jacques Aumont von der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris erhält den Preis in der Kategorie Filmwissenschaft. Der Brite Michael Cook von der Princeton University in den USA wird im Bereich Islamwissenschaft ausgezeichnet. Der italienische Mathematiker Luigi Ambrosio von der Scuola Normale Superiore di Pisa wird für seine Arbeiten zur Theorie der partiellen Differentialgleichungen prämiert.

Die vier Balzan-Preise werden jedes Jahr an Forscher, Wissenschaftler und auch Künstler vergeben, die sich in ihrem Gebiet auf internationaler Ebene hervorgetan haben. Die auszuzeichnenden Fächer wechseln jedes Jahr. Die diesjährigen Preise werden am 15. November in Bern verliehen. Die Internationale Balzan Stiftung wurde 1957 gegründet. Sie hat ihren Sitz in Mailand und Zürich.

Balzan-Stiftung