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Crispr/Cas9 - Genschere für den Eingriff ins Erbgut

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Chemie-Nobelpreis an Genforscherin Charpentier
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Die französische Genforscherin Emmanuelle Charpentier hat zusammen mit J. A. Doudna die Genschere Crispr/Cas9 maßgeblich entwickelt. Foto: Kay Nietfeld/dpa Foto: dpa

Berlin (dpa) - Die Genschere Crispr/Cas9 ist ein Werkzeug für Genetiker. Sie funktioniert bei allen Zellen - Hefen, Pflanzen, Tieren und auch beim Menschen.


Ein Crispr-Abschnitt besitzt eine jeweils spezifische Sequenz (Guide-RNA), die die gewünschte Schnittstelle findet. Daraufhin schneidet das angekoppelte Protein Cas9 den Erbgutstrang an der Stelle. Nun kann Erbgut eingefügt oder entwendet werden.

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Die Zelle baut den Strang selbst wieder zusammen. Die Abkürzung Crispr steht für »Clustered Regularly Interspaced Short Palindromic Repeats«. Cas9 ist der Name für ein Protein, das DNA zerschneiden kann.

© dpa-infocom, dpa:201007-99-858628/2

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