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Arktisches Meereis erholt sich nicht

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Arktische Meereisfläche geschrumpft
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Schmelzwassertümpel auf arktischem Meereis. Die Meereisfläche in der Arktis ist auf bis zu fünf Millionen Quadratkilometer zurückgegangen. Foto: Stefan Hendricks, Alfred-Wegener-Institut Foto: dpa

Bremerhaven (dpa) - Keine Trendumkehr in der Arktis: Die dortige Meereisfläche ist in diesem Sommer auf bis zu fünf Millionen Quadratkilometer zurückgegangen.


Der Wert liege zwar über den Negativrekorden der Jahre 2007 und 2012, bestätige aber den langjährigen Abwärtstrend der arktischen Meereisfläche, sagte Meereisphysiker Marcel Nicolaus vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) am Dienstag. In den 1980er Jahren bedeckte das arktische Meereis im Sommer die Wasseroberfläche noch auf rund acht Millionen Quadratkilometern.

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In der Antarktis ist ein gegenteiliger Trend zu beobachten: Die Winter-Eisdecke des Südpolarmeeres ist nach AWI-Angaben auf eine Fläche von 20 Millionen Quadratkilometern angewachsen. Sie übertrifft damit die antarktische Eisfläche von 2013, die schon die größte der vergangen 30 Jahre war. «Diese Daten bekräftigen unsere Beobachtungen, wonach die Meereisbedeckung in der Antarktis in den letzten Jahren zugenommen hat», sagte Nicolaus. Veränderte Windströmungen und aufsteigendes Schmelzwasser könnten die Zunahme ausgelöst haben.

AWI-Pressemitteilung

Infos zur Situation in der Antarktis

Animation zur Entwicklung der Eisflächen