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Weniger Aufträge am Bau

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Bauarbeiten in der Altstadt von Stralsund. In den ersten neun Monaten verbuchte das Bauhauptgewerbe ein Auftragsplus von 3,8 Prozent. Foto: Stefan Sauer Foto: dpa

Wiesbaden (dpa) - Der Bauboom in Deutschland hat im September einen Dämpfer erhalten. Die Aufträge sanken preisbereinigt um 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte.


Ursache war ein Rückgang im Tiefbau von 10,0 Prozent, die Nachfrage im Hochbau stieg dagegen um 2,0 Prozent. Der Gesamtumsatz sank binnen Jahresfrist um 2,7 Prozent auf rund 8,8 Milliarden Euro. Ende September waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 739 000 Menschen beschäftigt, das waren 18 000 oder 2,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

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Aufs Jahr gesehen bleibt die Branche aber auf Wachstumskurs. In den ersten neun Monaten verbuchte das Bauhauptgewerbe ein Auftragsplus von 3,8 Prozent. Der Umsatz stieg um 1,0 Prozent auf rund 65,9 Milliarden Euro. Der Bau lieferte auch positive Impulse für das Wirtschaftswachstum in Deutschland im dritten Quartal. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Investitionen in Bauten im Vergleich zum Vorquartal um 1,5 Prozent.

Mitteilung Bundesamt