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Weitere Konsolidierung im griechischen Bankensektor

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National Bank of Greece
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Sitz der National Bank of Greece in Athen. Foto: Alkis Konstantinidis Foto: dpa

Athen (dpa) - Im angeschlagenen griechischen Bankensektor bahnt sich eine große Fusion an. Am Freitagabend legte das größte griechische Kreditinstitut, die National Bank of Greece (NBG), ein Übernahmeangebot für das zweitgrößte Geldhaus Eurobank vor.


Das neue Institut hätte dann 925 Filialen in Griechenland und fast 1.850 Filialen im Ausland, vor allem in Südosteuropa. Die Belegschaft würde sich auf 53.000 Angestellte belaufen, davon 18.000 in Griechenland. Die Leitung der Eurobank kündigte an, das Angebot wohlwollend prüfen zu wollen.

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Im griechischen Bankensektor gibt es bereits seit längerem Bewegung. Ende Juli hatte die Piraeus Bank einen Teil der ATE Bank übernommen. Sie verhandelt außerdem mit der Societé Generale über die Übernahme der Geniki Bank. Auch die Alpha Bank verhandelt derzeit mit der französischen Crédit Agricole über die Übernahme von deren Tochter Emporiki Bank.

Damit zeichnet sich eine Konzentration des gesamten griechischen Bankensektors auf drei starke Unternehmensgruppen ab. In diesem Zusammenhang schauen Branchenkenner gespannt auf die geplante Privatisierung der Hellenic Postbank. Als stärkster Kandidat gilt auch hier die NBG-Gruppe, vor allem wenn es zu der angekündigten Fusion mit der Eurobank kommen sollte. Gemeinsam halten beide Banken bereits zwölf Prozent der Postbank-Anteile.

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