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Wacker Chemie stellt sich auf schwieriges 2013 ein

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Wacker Chemie
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Die Firmenzentrale der Wacker Chemie AG in München. Foto: Andreas Gebert Foto: dpa

München (dpa) - Der Chemiekonzern und Halbleiter-Zulieferer Wacker rechnet nach einem Gewinneinbruch 2012 erneut mit einem schwierigen Jahr. Beim Umsatz stellt sich Wacker Chemie auf Stagnation ein, beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf einen Rückgang.


Wacker begründete dies unter anderem mit dem Preisverfall für Polysilicium, das zur Herstellung von Solarzellen verwendet wird. »2013 wird aus heutiger Sicht kein einfaches Jahr für Wacker«, sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Donnerstag in München. Im vergangenen Jahr brach der Gewinn im Sog der Solarkrise um 70 Prozent auf 107 Millionen Euro ein, der Umsatz ging um knapp sechs Prozent auf 4,6 Milliarden Euro zurück. Die Aktionäre müssen sich mit einer Dividende von 60 Cent begnügen, im Vorjahr waren es noch 2,20 Euro je Aktie.

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