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VW-Tochter Scania erhöht Produktion

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Langsam findet die schwedische VW-Tochter Scania den Weg aus der Krise. Foto: Mauritz Antin Foto: dpa

Stockholm (dpa) - Die Auftragsbücher bei der schwedischen Volkswagen-Tochter Scania sind wieder besser gefüllt.


Im ersten Halbjahr 2013 verbuchte das Unternehmen rund 38 900 Bestellungen weltweit und damit ein Fünftel mehr als im Vorjahreszeitraum.

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Das teilte der Nutzfahrzeugbauer in Södertälje mit. Um kurze Lieferzeiten zu schaffen, will Scania seine Produktion in der zweiten Jahreshälfte noch erhöhen.

Auch aus Europa - vor allem aus Großbritannien, Deutschland und Skandinavien - seien wieder mehr Aufträge für Lkw eingegangen, berichtete Scania.

Hier setzt das Unternehmen darauf, dass alte Fahrzeugflotten in absehbarer Zeit ersetzt werden müssen. »Das wirtschaftliche Klima bleibt unsicher«, sagte Konzernchef Martin Lundstedt laut Mitteilung. Der Bedarf zu erneuern sei aber vorhanden.

Weitere Marktanteile habe sich Scania in Lateinamerika erkämpft, berichtete Lundstedt. »Der Auftragseingang in Brasilien und Argentinien ist auf einem hohen Niveau geblieben.« Große Aufträge für Busse erhielt Scania aus Russland, Malaysia und Taiwan.

Der Umsatz kletterte im ersten Halbjahr 2013 um 7 Prozent auf umgerechnet rund 4,8 Milliarden Euro. Unter dem Strich betrug das Ergebnis 2,77 Milliarden Kronen (316 Mio Euro), was einem Rückgang von 15 Prozent entspricht. »Die starke schwedische Krone und der heftige Preiswettbewerb haben die Erträge gedrückt«, erklärte Konzernchef Martin Lundstedt laut Mitteilung.

Scanias Ziel ist es, seine Produktionskapazitäten bis 2015 kräftig zu erhöhen und künftig 120 000 Lkw und Busse im Jahr zu bauen. Das Unternehmen gehört seit 2008 zu Volkswagen. Die Integration der Schweden und des Lastwagenbauers MAN ist eine Dauerbaustelle: VW will die Marken enger zusammenführen, um Kosten zu sparen.

Mitteilung des Unternehmens/Englisch