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US-Finanzaufsicht geht gegen Skandalfirma MF Global vor

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MF Global
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MF Global umgerechnet 770 Mio Euro an Kundengeldern missbräuchlich verwendet haben: Wertpapierhändler MF Global. Foto: Justin Lane/Archiv Foto: dpa

New York (dpa) - Die Chefetage der Wall-Street-Skandalfirma MF Global muss sich für den spektakulären Zusammenbruch vor zwei Jahren verantworten.


Die US-Finanzaufsichtsbehörde CFTC wirft dem Wertpapierhändler vor, 1 Milliarde Dollar (770 Mio Euro) an Kundengeldern missbräuchlich verwendet zu haben. Es war die größte Pleite an der Wall Street seit Lehman Brothers 2008.

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Die CFTC reichte am Donnerstag Klage gegen den damaligen Firmenchef John Corzine sowie die stellvertretende Leiterin der Finanzabteilung ein. Die Behörde will neben Schadenersatz sowie einer Strafzahlung in ungenannter Höhe auch ein Arbeitsverbot für die beiden in der Finanzindustrie durchsetzen. Corzine habe seine Aufsichtspflicht verletzt, hieß es. Das insolvente Unternehmen selbst soll 100 Millionen Dollar an Strafe zahlen.

MF Global war im Oktober 2011 wegen riskanter Finanzwetten auf europäische Staatsanleihen zusammengebrochen. Dabei kam heraus, dass Geld auf den Konten der Kunden fehlte. Die Finanzaufseher gehen davon aus, dass damit Löcher in der Bilanz gestopft wurden. Corzine beteuerte bis zuletzt, nichts von den Unregelmäßigkeiten gewusst zu haben.

CFTC-Mitteilung

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