weather-image
-2°

US-Airlines beklagen Auswirkungen von Washingtons Zwangssparen

0.0
0.0
Delta Air Lines
Bildtext einblenden
Delta Air Lines sieht sich als Opfer der Streitereien um den US-Staatshaushalt. Foto: Erik S. Lesser/Archiv Foto: dpa

Atlanta/Tempe (dpa) - Die zwangsweisen Sparmaßnahmen bei US-Behörden scheinen erste Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes zu haben.


Die beiden großen Fluggesellschaften Delta Air Lines und US Airways machten den sogenannten Sequester dafür mitverantwortlich, dass das Geschäft im März schlechter lief als erhofft.

Anzeige

Die kurzfristigen Ticketbuchungen hätten unter den staatlichen Etatkürzungen gelitten, hieß es übereinstimmend. Die Aktien beider Gesellschaften fielen am Mittwoch im frühen New Yorker Handel um 3 Prozent. Bereits am Vortag hatten die Papiere kräftige Abschläge hinnehmen müssen.

Delta und US Airways gehören damit zu den ersten Unternehmen in den USA, die sich als Opfer der Streitereien um den Staatshaushalt in Washington sehen. Mit dem Zwangssparen waren auch die Reisebudgets gekürzt worden.

Die pauschalen Ausgabenkürzungen waren Anfang März in Kraft getreten, nachdem sich Präsident Barack Obama und die Republikaner nicht auf einen neuen Haushalt hatten einigen können. Insgesamt sind in den kommenden zehn Jahren Einsparungen in Höhe von 1,2 Billionen Dollar vorgesehen. Das hatte die Furcht geschürt, dass der ohnehin wackelige Wirtschaftsaufschwung in den USA abgewürgt werden könnte.

Mitteilung US Airways

Delta-Mitteilung

WSJ-Bericht