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Thomas Cook will sich nach Jobabbau von Randbereichen trennen

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Thomas Cook
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Thomas Cook schließt in Großbritannien 195 Reisebüros und streicht 2500 Stellen. Foto: Andy Rain Foto: dpa

Peterborough (dpa) - Der angeschlagene Reiseveranstalter Thomas Cook will sich nach dem angekündigten Stellenabbau von weiteren Unternehmensteilen trennen. Durch den Verkauf von Randbereichen sollen 100 und 150 Millionen britische Pfund (171 Mio Euro) in die Kasse kommen.Das teilte der Tui-Konkurrent vor einer Investorenveranstaltung am Mittwoch mit. Bis zum Jahr 2015 will Konzernchefin Harriet Green die jährlichen Kosten im Vergleich zu 2011 um 350 Millionen britische Pfund senken, 50 Millionen mehr als bislang angekündigt. Neue Hotel- und Reiseangebote sollen den Umsatz um eine halbe Milliarde Pfund nach oben treiben.


Peterborough (dpa) - Der angeschlagene Reiseveranstalter Thomas Cook will sich nach dem angekündigten Stellenabbau von weiteren Unternehmensteilen trennen. Durch den Verkauf von Randbereichen sollen 100 und 150 Millionen britische Pfund (171 Mio Euro) in die Kasse kommen.
Das teilte der Tui-Konkurrent vor einer Investorenveranstaltung am Mittwoch mit. Bis zum Jahr 2015 will Konzernchefin Harriet Green die jährlichen Kosten im Vergleich zu 2011 um 350 Millionen britische Pfund senken, 50 Millionen mehr als bislang angekündigt. Neue Hotel- und Reiseangebote sollen den Umsatz um eine halbe Milliarde Pfund nach oben treiben.

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Das Sanierungsprogramm zielt auf das Jahr 2015. Vorbild für die Sanierung des darbenden Großbritannien-Geschäfts ist Kontinentaleuropa. Der neue Großbritannien-Chef Peter Fankhauser hat die deutschen Konzernmarken wie Neckermann Reisen und die Fluglinie Condor schon vor Jahren auf Gewinn getrimmt. Dies soll nun auch auf der britischen Insel gelingen. Bereits vor einer Woche hatte Thomas Cook angekündigt, in Großbritannien und Irland 2500 der insgesamt rund 15 500 Vollzeitstellen zu streichen.