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Stihl durch starken Euro und ungünstiges Wetter ausgebremst

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Motorsägenhersteller Stihl
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Obwohl die Unternehmensgruppe weltweit nochmals etwas mehr Produkte verkaufen konnte als 2017, ging der Umsatz 2018 leicht um 0,3 Prozent auf rund 3,78 Milliarden Euro zurück. Foto: Marijan Murat Foto: dpa

Waiblingen (dpa) - Das Wetter, die Wechselkurse und die weltweiten Handelskonflikte haben auch den Garten- und Forstgerätehersteller Stihl im vergangenen Jahr gebremst.


Obwohl die Unternehmensgruppe weltweit nochmals etwas mehr Produkte verkaufen konnte als 2017, ging der Umsatz 2018 leicht um 0,3 Prozent auf rund 3,78 Milliarden Euro zurück, wie Vorstandschef Bertram Kandziora am Sitz des Unternehmens in Waiblingen mitteilte. Auch das Ergebnis fiel laut Kandziora etwas schlechter aus. Detaillierte Angaben dazu macht das Unternehmen generell nicht.

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Der negative Wechselkurseffekt entsteht dadurch, dass Unternehmen ihre in fremden Währungen erzielten Umsätze in Euro umrechnen. Ist der Euro dann im Vergleich zu anderen Währungen stärker als im Vorjahr, drückt das den Umsatz. »Bei gleichen Wechselkursen wie 2017 hätte das Umsatzplus 4,2 Prozent betragen«, sagte Kandziora. Stihl macht 90 Prozent seines Umsatzes im Ausland, gut 60 Prozent sind es außerhalb der Europäischen Union.

Als Bremse habe sich zudem das Wetter erwiesen, sagte Kandziora. Ein langer, kalter Frühling und ein sehr heißer, trockener Sommer hätten sich in vielen Regionen negativ auf das Wachstum der Natur und damit auf die Nachfrage nach Garten- und Forstgeräten ausgewirkt.