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Spaniens Schulden auf Rekordhöhe gestiegen

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Spanien ist hochverschuldet. Foto: Tobias Kleinschmidt Foto: dpa

Madrid (dpa) - Die Schulden des Euro-Krisenstaates Spanien haben einen neuen Rekordstand erreicht. Insgesamt ist die Verschuldung des Zentralstaates, der Regionen und Gemeinden im zweiten Quartal des Jahres im Vergleich zum Vorquartal um 3,8 Prozent auf 804,4 Milliarden Euro geklettert.


Dies teilte die spanische Notenbank am Freitag mit. Diese Summe entspricht 75,9 Prozent des spanischen Bruttoinlandsprodukts (BIP), dem höchsten Niveau seit Beginn der Erhebung im Jahr 1995. Im Jahresvergleich hat die gesamtstaatliche Verschuldung um 14,1 Prozent zugenommen.

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Die Schulden des Zentralstaates sind im zweiten Vierteljahr gegenüber dem Vorquartal mit 4,4 Prozent am stärksten gestiegen und entsprechen derzeit 58,3 Prozent des BIP. Die Verschuldung der 17 autonomen Regionen hat sich zwar mit 2,8 Prozent geringer erhöht, ihr Anteil von 14,2 Prozent am BIP ist jedoch ebenfalls ein historischer Rekord.

Die Schulden der Regionen haben sich seit 1995 ständig erhöht. Mit 44 Milliarden Euro ist Katalonien die am stärksten verschuldete Region Spaniens. Katalonien hat vor wenigen Wochen bei der Regierung in Madrid Notkredite im Umfang von gut fünf Milliarden Euro beantragt.