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Sorge vor Billiggeld-Entzug drückt Goldpreis unter 1300 Dollar

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Goldbarren
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Goldbarren der Deutschen Bundesbank liegen in Frankfurt/Main im Tresor. Foto: Bundesbank/Archiv Foto: dpa

London (dpa) - Der Goldpreis ist am Freitag nach überraschend guten US-Konjunkturdaten deutlich gefallen und erstmals seit zwei Wochen wieder unter die Marke von 1300 US-Dollar gerutscht.


Eine Serie von unerwartet guten Wirtschaftsdaten aus den USA habe am Markt die Erwartung auf ein Eindämmen der Geldflut durch die amerikanische Notenbank Fed verstärkt, erklärten Experten den Rückschlag beim Goldpreis. Am Morgen fiel der Preis für eine Feinunze (etwa 31 Gramm) um 1,58 Prozent auf 1287,14 Dollar. Zuvor erreichte der Preis bei 1284,38 Dollar den tiefsten Stand seit zwei Wochen.

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Auslöser für den Preisrutsch am Goldmarkt zum Wochenschluss waren vor allem starke Stimmungsdaten aus der amerikanischen Industrie. Außerdem hatte die US-Regierung bereits am Mittwoch ein unerwartet starkes Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal gemeldet. Die jüngsten Daten vom US-Arbeitsmarkt überraschten ebenfalls positiv.

Die größte Volkswirtschaft der Welt kommt stärker in Schwung und Anleger spekulieren erneut auf ein Zurückfahren der milliardenschweren Anleihekäufe der Fed zur Ankurbelung der Konjunktur. Gold wird von vielen Anlegern als Inflationsschutz betrachtet, deshalb gerät es bei Signalen für ein Abebben der Geldschwemme unter Druck. Bereits in den vergangenen Monaten hatte die Aussicht auf ein Ende der Geldflut durch die US-Notenbank den Preis für das Edelmetall auf Talfahrt geschickt. Ende Juni war der Preis für eine Feinunze auf etwa 1180 Dollar abgesackt - der tiefste Stand seit Sommer 2010.