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Software AG verdient weniger

Darmstadt (dpa) - Deutschlands zweitgrößter Softwareanbieter Software AG hat wegen der Kosten für den Vertriebsausbau im zweiten Quartal 2012 weniger verdient.

Software AG
Firmenzentrale der Software AG in Darmstadt. Foto: dpa / Archiv Foto: dpa

Der Überschuss verringerte sich von 38,7 Millionen Euro im Vorjahr auf nun 37,5 Millionen Euro, wie das Darmstädter Unternehmen mitteilte. Im wichtigen Geschäft mit Software-Lizenzen legte das Unternehmen dagegen deutlich zu. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal von 58 Millionen Euro auf 76 Millionen Euro.

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Dabei legte der Hoffnungsträger Integrationssoftware dank starker Nachfrage aus Europa, Südafrika und Amerika um knapp 50 Prozent zu. Dank der Neuaufstellung des Vertriebs ging es im wichtigen nordamerikanischen Markt zweistellig aufwärts. Das Stammgeschäft Datenbanksoftware wuchs um 20 Prozent.

Die Investitionen in Vertrieb und Marketing zeigten erste Erfolge in Nordamerika, erklärte Finanzvorstand Arnd Zinnhardt. In den vorangangenen zwei Quartalen hatte das Unternehmen auch deswegen Gewinnrückgänge verzeichnet, weil es Schwierigkeiten hatte, im weltgrößten Softwaremarkt Fuß zu fassen.

Der Gesamtumsatz stieg im zweiten Quartal nur marginal auf 258,6 Millionen Euro. Das lag am schrumpfenden SAP-Beratungsgeschäft. Die Darmstädter ziehen sich aus nicht profitablen Märkten zurück. Zudem litt die Servicesparte unter den schwachen Lizenzverkäufen der vergangenen Quartale.

Quartalsergebnisse 2. Quartal 2012