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Schweizer Uhren in Krisenländern gefragt

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Die Schweizer Uhren ticken nach wie vor richtig. Hersteller verbuchen zum Teil kräftige Umsatzzuwächse. Foto: Georgios Kefalas Foto: dpa

Biel (dpa) - Schweizer Uhrenhersteller haben in Krisenländern wie Griechenland, Portugal und Italien im vergangenen Jahr teils deutliche Umsatzzuwächse erzielt.


So legte der Wert der in Portugal verkauften Schweizer Uhren um 36 Prozent auf 151 Millionen Franken zu, geht aus der am Donnerstag vorgelegten Jahresbilanz des Verbands der Schweizer Uhrenindustrie hervor.

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Insgesamt wurden weltweit Schweizer Uhren im Wert von 21,8 Milliarden Franken (17,8 Mrd Euro) verkauft. Das war ein Plus von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Stückzahl ging von 29,1 auf 28,1 Millionen zurück. Deutliche Einbußen gab es im Geschäft mit China.

In China insgesamt, aber auch in Hongkong als wichtigstem Umsatzbringer, gingen die Erlöse von 6,0 auf 5,6 Milliarden Franken zurück. In Deutschland wurden Schweizer Uhren im Wert von 1,3 Milliarden Franken verkauft (plus 9 Prozent).