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Reallöhne im Jahresvergleich leicht gesunken

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Inflation
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Die Inflation von 1,5 Prozent hat die nominalen Gehaltssteigerungen von 1,4 Prozent zunichtegemacht, sagen die Statistiker. Foto: Franz-Peter Tschauner Foto: dpa

Wiesbaden (dpa) - Die deutschen Beschäftigten hatten im ersten Quartal erstmals seit dem Krisenjahr 2009 weniger Kaufkraft als ein Jahr zuvor.


Die vergleichsweise geringe Inflation von 1,5 Prozent hat die geringen nominalen Gehaltssteigerungen von 1,4 Prozent zunichtegemacht, so dass die Reallöhne leicht zurückgegangen sind.

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Zuletzt hatte es im vierten Quartal 2009 eine solche Entwicklung gegeben. Geringere Sonderzahlungen und kürzere Arbeitszeiten haben die Löhne weniger stark wachsen lassen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete.

Die Bruttostundenverdienste ohne Zulagen lagen hingegen mit einem Zuwachs von 1,8 Prozent über der Inflationsrate. Durchschnittlich verdiente ein Vollzeitbeschäftigter monatlich 3398 Euro brutto ohne Sonderzulagen.

Die niedrigsten Entgelte wurden im Gastgewerbe gezahlt (2008 Euro). Mehr als das Doppelte konnten im Schnitt die Beschäftigten von Banken und Versicherungen (4543 Euro) sowie von Energieversorgern (4477 Euro) verdienen.

Über den längeren Zeitraum von 2007 bis 2012 stellten die Statistiker fest, dass die Gehälter entsprechend der Qualifikation der Beschäftigten auseinandergedriftet sind.

So konnten leitende Angestellte in diesem Zeitraum ihr nominales Bruttogehalt um 15,5 Prozent steigern. Ungelernte Arbeitnehmer hatten nur ein Plus von 9,8 Prozent, lagen damit aber immer noch über der Preissteigerung von 8,3 Prozent in dem beobachteten Zeitraum. In den neuen Länder stiegen die Gehälter mit 13,9 Prozent schneller als im früheren Bundesgebiet mit 11,9 Prozent.

Mitteilung Destatis