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Rapider Preisrutsch beim Kaffee kommt bei Verbrauchern an

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Geröstete Kaffeebohnen
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Die Rohkaffeepreise sind gesunken. Davon profitieren auch die Kunden in Deutschland.  Foto: Jens Kalaene Foto: dpa

Berlin (dpa) - Der rapide Preisverfall auf dem Weltmarkt kommt bei den deutschen Kaffeetrinkern an: Nach Marktführer Tchibo senken jetzt auch die ersten Discounter die Kaffeepreise, angeführt von Aldi und Norma.


Von diesem Samstag an nimmt Aldi Nord 20 Cent weniger für das Pfund Kaffee. Die Pad-Preise sinken um den gleichen Betrag, wie Aldi in Essen mitteilte. Auch bei Norma gelten nach Mitteilung in Nürnberg seit Samstag 20 Cent niedrigere Preise je Pfundpackung.

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Tchibo hatte bereits Anfang Oktober die Preise um bis zu 50 Cent je Pfund verringert.

Aldi und Norma erklärten, sie gäben die gefallenen Rohkaffeepreise an ihre Kunden weiter. Nach dem Schritt des Hamburger Rösters Tchibo hatte sich die Konkurrenz zunächst zurückgehalten.

Die Rohkaffeepreise sind nach Angaben der International Coffee Organization (ICO) in London auf die niedrigsten monatlichen Durchschnittswerte der vergangenen viereinhalb Jahre gefallen. Der ICO-Korbpreis, der sich mehrheitlich aus Arabica- sowie Robusta-Bohnen zusammensetzt, fiel im September auf 111,82 US-Cents je Pfund (lb), was laut Monatsbericht der tiefste Stand seit April 2009 war. Der Rückgang setzte sich im Oktober 2013 weiter auf 99,86 US-Cents/lb fort. Vor gut zwei Jahren hatte dieser Korbpreis noch deutlich über 200 Cents/lb gelegen.

ICO mit aktuellen Rohkaffeepreisen

Monatsbericht September ICO

ICO - Monatliche Durchschnittspreise