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Opel: Neuer Zafira wird in Rüsselsheim geplant und gebaut

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Opel Rüsselsheim
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Insignia-Produktion im Opel-Stammwerk in Rüsselsheim. Foto: Frank Rumpenhorst Foto: dpa

Rüsselsheim (dpa) - Der Autobauer Opel hat Spekulationen über einen «stillen Abschied» vom Familien-Van Zafira zurückgewiesen.


«Es ist falsch, dass die Entwicklungsarbeit an der nächsten Generation des Zafira dauerhaft auf Eis gelegt wurde», teilte das Unternehmen in Rüsselsheim mit. Allerdings seien die laufenden Arbeiten angehalten worden, um das Design «wettbewerbsfähiger» zu gestalten.

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Auch die nächste Generation des Zafira, die nach dem Aus des Werks Bochum am Stammsitz vom Band laufen soll, werde ein echter Opel, sagte eine Sprecherin: «Die Entwicklungsarbeit wird wie geplant im Technischen Entwicklungszentrum von Opel erfolgen.» Die Produktion des Zafira in Rüsselsheim ab Anfang 2015 stehe außer Frage.

Die Adam Opel AG reagierte auf einen Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ/Donnerstag), nach dem das Unternehmen die Entwicklung des Zafira gestoppt habe.

Zur Begründung sagten Insider dem Blatt, mit 50 000 Einheiten pro Jahr reiche die Nachfrage nicht aus, um das Modell profitabel selbst zu entwickeln. Demnach solle nicht nur wie angekündigt die Plattform für die nächste Version des Zafira beim französischen Partner Peugeot-Citroën (PSA) entwickelt werden.

Das Modell solle vielmehr entweder durch eine größere Variante des Opel Meriva abgedeckt, oder durch die Komplettübernahme des nächsten Citroën Picasso ersetzt werden.

Mitteilung GM und PSA vom 24.01.2013