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Neue Hoffnung im Zollstreit treibt Erholung im Dax an

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Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa Foto: dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Ein neuer Hoffnungsschimmer im Zollstreit zwischen den USA und China hat dem Dax am Mittwoch frische Aufwärtsimpulse beschert. Nach zwei schwachen Handelstagen erholte sich der deutsche Leitindex mit plus 1,16 Prozent spürbar.


Bei einem Schlussstand von 13.140,57 Punkten eroberte er damit nicht nur die Marke von 13.000 Punkten zurück, sondern auch gleich die nächste Hunderterschwelle. Der MDax legte um 1,28 Prozent auf 27.241,08 Punkte zu.

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Es waren neuerliche Spekulationen über den Handelsstreit, die die Erholung befeuerten. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg aus informierten Kreise berichtete, soll es doch wieder eine Annäherung zwischen den Streitparteien geben. Das reichte den Anlegern, um wieder ins Risiko zu gehen und Aktien zu kaufen.

Europaweit erholten sich die Aktienmärkte. So rückte der EuroStoxx 50 um 1,36 Prozent auf 3660,02 Punkte vor und auch der Pariser Leitindex Cac 40 stieg ähnlich kräftig. Das Plus an der Londoner Börse fiel indes geringer aus. In den USA gewann der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss 0,8 Prozent.

Auf Unternehmensseite legten im Dax die Aktien des Triebwerksherstellers MTU weiter zu und zählten mit plus 2,0 Prozent erneut zu den Favoriten. Die Papiere von Infineon gewannen 1,4 Prozent und profitierten Händlern zufolge von positiv aufgenommenen Prognosen des US-Chipherstellers Microchip. Die Aktien des Waferherstellers Siltronic zogen an der MDax-Spitze sogar um 7,6 Prozent an.

Nach US-Absatzzahlen zählten auch die Autowerte im Dax zu den Gewinnern. Sie legten allerdings bestenfalls marktkonform zu wie BMW mit plus 1,3 Prozent.

Im SDax standen der IT-Dienstleister Cancom und der UV-Spezialist Dr. Hönle im Blick der Anleger. So stiegen die Aktien von Cancom nach der Bekanntgabe einer Kapitalerhöhung am Vorabend um unterdurchschnittliche 0,3 Prozent. Dr. Hönle veröffentlichte überraschend Eckdaten zum Geschäftsjahr 2018/19. Die Papiere sackten um 2,4 Prozent ab.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von minus 0,30 Prozent am Vortag auf minus 0,34 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,23 Prozent auf 144,50 Punkte. Der Bund-Future gab um 0,29 Prozent auf 170,59 Punkte nach. Der Euro wurde am frühen Abend mit 1,1090 US-Dollar etwas höher gehandelt. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1081 (1,1071) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9024 (0,9032) Euro.

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