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Miele mit Rückgängen in Südeuropa

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Hochwertige Geräte wie dieser Miele S8 Staubsauger kamen bei den deutschen Verbrauchern gut an, Rückgänge gab es dagegen in Südeuropa. Foto: Miele & Cie. KG Foto: dpa

Gütersloh (dpa) - Der Hausgerätehersteller Miele hat im abgelaufenen Geschäftsjahr (30. Juni) die Krise in den südeuropäischen Ländern zu spüren bekommen. In Griechenland, Portugal, Spanien und Italien habe es zum Teil deutliche Einbrüche gegeben, teilte das Unternehmen am Montag in Gütersloh mit.


Gute Geschäfte in Deutschland und auf anderen Märkten verhalfen dem Familienunternehmen aber erstmals zu einem Umsatz von mehr als drei Milliarden Euro. Mit 3,04 Milliarden Euro hätten die Erlöse um 3,1 Prozent über dem Vorjahreswert gelegen. Angaben zum Gewinn macht das Familienunternehmen traditionell nicht. Miele beschäftigt weltweit rund 16 700 Mitarbeiter.

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In Deutschland, wo Miele ein knappes Drittel seine Umsatzes erzielt, wuchsen die Erlöse mit 5,5 Prozent überdurchschnittlich. Vor allem bei hochwertigen Kücheneinbaugeräten konnte Miele überproportional zulegen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2012/13 ist die Unternehmensführung laut Mitteilung »verhalten optimistisch« und plant mit einem »moderaten Wachstum«. Wichtige Auslandsmärkte wie die USA, Russland und Asien hätten wieder zugelegt. Wegen der Schuldenkrise sei eine belastbare Prognose aber kaum möglich.

Mitteilung Miele