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Mehr Geld und längerer Kündigungsschutz bei der Postbank

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In den vergangenen Wochen und Monaten hatte es Warnstreiks im Tarifkonflikt bei der Postbank gegeben. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Königswinter (dpa) - Die rund 12.000 Beschäftigten der Postbank erhalten mehr Geld und sind bis ins Jahr 2023 vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt.


Die Tochter der Deutschen Bank und die Gewerkschaft Verdi haben sich in der Nacht zum Donnerstag auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt, der Gehaltssteigerungen von 3 Prozent ab November 2019 und um weitere 1,75 Prozent ab Januar 2021 vorsieht.

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Der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen wurde um zwei Jahre verlängert, er gilt nun bis zum 30. Juni 2023. Der Abschluss sei ein »sehr gutes Signal« in unsicheren Zeiten, sagte Verdi- Verhandlungsführer Jan Duschek.

Die Verhandlungsführerin der Postbank, Britta Lehfeldt, sprach von einem »tragfähigen Kompromiss«, der den Interessen von Mitarbeitern und Unternehmen gerecht werde. Für die Bank sei es jetzt wichtig, so schnell wie möglich die Folgen des Streiks zu beheben. Verdi hatte während der Tarifauseinandersetzung mehrfach zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

Die Beschäftigten der Postbank können nach Angaben der Gewerkschaft wählen, ob die Gehaltserhöhungen ausgezahlt oder in Freizeit umgewandelt werden sollen. Der Tarifeinigung müssen noch die Verdi-Mitglieder bei der Postbank in einer Urabstimmung zustimmen. Die Tarifkommission der Gewerkschaft hat einstimmig die Annahme des Tarifvertrags, der eine Laufzeit bis zu 31. Dezember 2021 hat, empfohlen.

WDR Bericht