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Landgericht weist Klage in Prozesswelle gegen Porsche ab

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Porsche-Prozess
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Prozessunterlagen für die Verhandlung über Schadenersatzklagen von Investoren gegen die Porsche SE liegen auf dem Tisch. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv Foto: dpa

Braunschweig (dpa) - Im Dauerstreit um den Übernahmekampf zwischen Porsche und Volkswagen hat die klagende Anlegerseite aufs Neue eine Niederlage kassiert.


Das Landgericht Braunschweig wies am Mittwoch eine Klage gegen die Porsche-Dachgesellschaft PSE ab (5 O 401/13). In dem Verfahren hatte ein Anleger rund 132 000 Euro Schadenersatz für Verluste an der Börse gefordert.

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Er vermutete, dass die PSE während ihres schrittweisen Übernahmeversuchs bei VW vor rund sechs Jahren unvollständige oder falsche Angaben gemacht habe. In Braunschweig laufen noch vier weitere, ähnliche Klagen. Zwei Verfahren gewann die PSE bereits. Bei einem Fall (5 O 2433/12) deutete sich am Mittwoch an, dass er zu Kartellrechtsexperten nach Hannover wechseln könnte.

Mitteilung zum Befangenheitsantrag