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KfW-Kreditprogramm für Unternehmen aus Krisenländern

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Eingang zum Gebäude der staatlichen KfW Bankengruppe in Frankfurt am Main. Foto: Emily Wabitsch Foto: dpa

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will mit Hilfe der staatlichen Förderbank KfW ein Kreditprogramm für kleine und mittlere Unternehmen in Portugal und Spanien auflegen. Unter Umständen solle auch Griechenland einbezogen werden, schreibt »Der Spiegel« in seiner neuen Ausgabe.


Dabei solle die KfW Globaldarlehen an Schwesterinstitute in den notleidenden Ländern vergeben, die damit wiederum Kredite für Investitionen an die heimische Wirtschaft geben könnten. Auf diese Weise würden Unternehmen in Südeuropa von den niedrigen Zinsen profitieren. Die KfW-Darlehen sollen vom Bundestag verbürgt werden.

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Die Bundesregierung will dem Bericht zufolge auf diese Weise einen einstelligen Milliardenbetrag für Investitionen in Südeuropa mobilisieren. »Ich meine, dass wir zusätzlich auch bilaterale deutsche Hilfen anbieten sollten«, begründete Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) das Vorhaben in einem Brief an Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). Davon verspreche er sich »eine merklich schneller wirkende Unterstützung mit sichtbaren, auch psychologisch wirksamen Ergebnissen in überschaubarer Zeit«.

Das Bundeswirtschaftsministerium begrüßte Schäubles Vorstoß und sprach von zielführenden Überlegungen. »Der Realwirtschaft in Südeuropa wird es helfen, wenn gerade kleine und mittelständische Unternehmen einen leichteren Zugang zum Kapitalmarkt haben«, sagte ein Ministeriumssprecher am Sonntag in Berlin.

Schäuble und sein portugiesischer Amtskollege Vitor Gaspar hatten am vergangenen Mittwoch nach einem Treffen in Berlin bereits mitgeteilt, dass Deutschland Portugal bei der Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen »mit großen Potenzialen« helfen werde. Bei dem Programm solle eng mit der staatlichen Förderbank KfW kooperiert werden, hieß es schon nach diesem Besuch.