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Inselstreit: China-Absatz bei Toyota und Honda bricht ein

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Honda-Präsident Takanobu Ito
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Honda-Präsident Takanobu Ito. Bei seinem Unternehmen sank der China-Absatz wegen des Inselstreits um 40,5 Prozent auf 33 931 Autos. Foto: Kimimasa Mayama Foto: dpa

Tokio (dpa) - Japans Autobauer bekommen die Folgen des Inselstreits zwischen Japan und China zu spüren. Wie die China-Niederlassungen von Toyota und Honda am Dienstag laut japanischen Medienberichten bekanntgaben, brach der Absatz im September um jeweils fast die Hälfte ein.


Angesichts der antijapanischen Stimmung in China verkaufte Branchenprimus Toyota im vergangenen Monat 44 100 Autos und damit 48,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Bei Honda sank der Absatz demnach um 40,5 Prozent auf 33 931 Autos.

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Die Beziehungen zwischen den beiden asiatischen Wirtschaftsmächten ist wegen eines wieder aufgebrochenen Streits um unbewohnte Inseln im Ostchinesischen Meer auf den tiefsten Stand seit Jahren gefallen. In China war es deswegen zu antijapanischen Massenprotesten und Aufrufen zum Boykott japanischer Waren gekommen.

Bezogen auf die ersten neun Monate erzielte Toyota in China jedoch immer noch ein Absatzplus von 4,6 Prozent auf 640 000 Autos. Konkurrent Honda legte um 9,5 Prozent auf 469 993 Autos zu, hieß es.