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Fleischproduktion in Deutschland stagniert

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Schlachthof
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Schweinehälften hängen in einem Schlachthof in Mannheim. Die Zahl der geschlachteten Schweine ist um 1,2 Prozent auf 29,2 Millionen gestiegen. Insgesamt stagniert die Fleischproduktion in Deutschland aber. Foto: Ronald Wittek Foto: dpa

Wiesbaden (dpa) - Nach einem schwachen Vorjahr stagniert die Fleischproduktion in Deutschland. Im ersten Halbjahr 2013 wurden in den gewerblichen Schlachtbetrieben knapp 4,0 Millionen Tonnen Fleisch produziert.


Das waren 0,1 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden berichtete. Die Stagnation sei maßgeblich auf den Rückgang der Schlachtungen von Rindern um 6,3 Prozent auf 1,7 Millionen Tiere zurückzuführen. Hingegen stieg die Zahl der geschlachteten Schweine um 1,2 Prozent auf 29,2 Millionen. Zudem wurden im ersten Halbjahr 716 000 Tonnen Geflügelfleisch erzeugt, 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die deutsche Fleischproduktion war 2012 erstmals seit 15 Jahren zurückgegangen.

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An der gewerblichen Fleischerzeugung insgesamt hatte im ersten Halbjahr Schweinefleisch mit 68,7 Prozent den höchsten Anteil, danach folgen Geflügelfleisch (17,9 Prozent) und Rindfleisch (13,1 Prozent). Der Anteil an Schaf-, Ziegen- und Pferdefleisch beträgt zusammen 0,3 Prozent.