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Fitness-Branche wächst langsamer

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Obwohl fast jeder zehnte Deutsche Mitglied in einem Fitness-Studio ist und eine Sättigung des Marktes näher rückt, sieht die Branche weitere Wachstumschancen. Foto: Daniel Karmann/ Archiv Foto: dpa

Hamburg (dpa) - Das jahrelange Wachstum der Fitness-Branche verlangsamt sich. Im vergangenen Jahr erreichten die fast 7600 Fitness-Studios einen Umsatz von 3,8 Milliarden Euro und damit kaum mehr als im Vorjahr.


Das teilte der Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheitsanlagen (DSSV) und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte am Mittwoch in Hamburg und München mit. Die Kundenzahl erhöhte sich nochmals um vier Prozent auf 7,9 Millionen Mitglieder, doch blieb dieses Wachstum hinter dem durchschnittlichen Mitgliederzuwachs von sieben Prozent in den vergangenen fünf Jahren zurück. Der Monatsbeitrag reduzierte sich im Schnitt von 46,20 auf 45,42 Euro, weil Discount-Angebote eine höhere Nachfrage verzeichneten.

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Obwohl damit jeder zehnte Deutsche Mitglied in einem Fitness-Studio ist und eine Sättigung des Marktes näher rückt, sieht die Branche weitere Wachstumschancen. »Der langfristige Wachstumstrend der Fitness-Branche wird auch in diesem Jahr weiter anhalten«, sagte DSSV-Präsidentin Birgit Schwarze. Nach einer Befragung der Anlagenbetreiber erwarten 74 Prozent eine bessere Geschäftslage, während gerade einmal zwei Prozent pessimistisch in die Zukunft sehen. Das Angebot werde von einer weiteren Differenzierung und Spezialisierung geprägt, wobei vor allem Personal- und Kleingruppentrainer vom Gesundheitsbewusstsein der Deutschen profitieren.

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