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Feuerwerksbranche rechnet mit stagnierenden Umsätzen

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Silvesterfeuerwerk
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Silvesterfeuerwerk über der angestrahlten Stadtsilhouette von Dresden. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv Foto: dpa

Ratingen (dpa) - Feuerwerkskörper für rund 115 Millionen Euro und damit genauso viel wie im vergangenen Jahr wollen die Hersteller 2012 in Deutschland verkaufen.


«Wir hoffen, diesen Wert auch in diesem Jahr zu erreichen», sagte der Geschäftsführer des Verbands der Pyrotechnischen Industrie VPI, Klaus Gotzen, in Ratingen. Von diesem Freitag an dürfen die Raketen Böller und Batterien bundesweit angeboten werden.

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Den Hauptanteil am Silvesterumsatz werden wohl wieder Raketen und Batterie- sowie Verbundfeuerwerk haben. Sie machen mittlerweile 60 Prozent aus. Batteriefeuerwerke können bis zu 500 Gramm Pulver aufnehmen. Dadurch erhöht sich die Abbrenndauer, aber nicht die Intensität.

Nach Angaben des Verbandes konnte der Umsatz bei Feuerwerkskörpern in den vergangenen vier Jahren um sechs Prozent gesteigert werden. Da sich die Preise für die Rohstoffe und den Transport aber auch in diesem Jahr erhöht hätten, würden die Preise nun etwas angehoben, sagte Gotzen. Insgesamt sind in der Branche rund 3000 Mitarbeiter beschäftigt. Produziert werden die Knaller und Raketen mittlerweile zu 75 Prozent in Fernost.

Neu im Trend sind unter anderem sogenannte Fächerbatterien, bei denen die Raketen nicht senkrecht, sondern leicht schräg abgeschossen werden. Die europäischen Normvorgaben erlauben einen Winkel von 30 Grad. Die im VPI organisierten Hersteller einigten sich aber auf höchstens 15 Grad, damit Gebäude oder Bäume nicht getroffen werden.

Der Verband warnte auch in diesem Jahr ausdrücklich vor oftmals gefährlichen illegalen Feuerwerkskörpern. Verbraucher sollten darauf achten, dass die Ware entweder das CE-Zeichen verbunden mit einer Registriernummer und einer Identifikationsnummer oder eine Zulassungsnummer der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) trägt.

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