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Fast jeder dritte Dax-Vorstand ist Ausländer

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Dax-Vorstände: Mittlerweile kommt fast jeder Dritte unter diesen Spitzenmanagern aus anderen Ländern. Foto: Fredrik von Erichsen Foto: dpa

Bonn (dpa) - Immer mehr ausländische Führungskräfte ziehen in die Vorstandsetagen der 30 deutschen Dax-Konzerne ein.


Mittlerweile kommt fast jeder Dritte unter diesen Spitzenmanagern aus anderen Ländern. Auch der Frauenanteil steigt, allerdings nur langsam. Das geht aus einer am Mittwoch in Bonn vorgelegten Studie der Strategieberatung Simon-Kucher & Partners hervor.

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Unter den 189 Dax-Vorständen waren zum 1. Juli 2013 laut Studie 55 Manager (mehr als 29 Prozent) ausländischer Herkunft. Ein Viertel der 28 im Jahr 2013 neu berufenen Vorstände seien Ausländer. Derzeit gibt es neun ausländische Dax-Vorstandschefs. Die Berufung ausländischer Vorstände hat nach Einschätzung der Studienverfasser keine »Alibifunktion«, sondern basiere auf Qualifikationskriterien.

Drei Länder stellen das Gros der ausländischen Vorstände: Die USA (16 Vorstände), Österreich (7) und Großbritannien (5). Aus China kommt noch kein Dax-Vorstand. Überdurchschnittlich stark sind ausländische Führungskräfte etwa bei Fresenius Medical Care, Linde und SAP vertreten. Andererseits gibt es sieben Konzerne, die nur deutsche Manager in ihrem Vorstand haben: Beiersdorf, Commerzbank, Daimler, Lufthansa, Merck, Münchner Rück und ThyssenKrupp.

Der Frauenanteil steigt weiter langsam an und liegt laut Studie bei 7,4 Prozent. Nachdem von 2011 auf 2012 noch über ein Viertel der Neu-Vorstände weiblich waren (28 Prozent), lag der Anteil 2013 nur noch bei 11 Prozent der insgesamt 28 Neuberufungen. Inzwischen arbeitet in elf Dax-Unternehmen mindestens ein weiblicher Vorstand, bei Telekom, Lufthansa und Siemens sind es sogar jeweils zwei. Einen Chefposten hat noch keine Frau erklommen.

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