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EU geht gegen Gazprom vor

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Gazprom
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Soll die die Konkurrenz auf den Gasmärkten in Mittel- und Osteuropa mit unfairen Methoden behindert haben: Gazprom. Foto: Patrick Seeger Foto: dpa

Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission geht gegen den russischen Gasriesen Gazprom vor: Brüssel hat ein Kartellverfahren gegen den Konzern eröffnet, wie die obersten Wettbewerbshüter der EU in Brüssel mitteilten.


Der Verdacht laute, dass Gazprom die Konkurrenz auf den Gasmärkten in Mittel- und Osteuropa mit unfairen Methoden behindert habe. Die EU-Behörde wirft Gazprom vor, den Transport von Gas in EU-Staaten behindert, den Markt abgeschottet und den Kunden unfaire Preise in Rechnung gestellt zu haben. Dies verstößt gegen EU-Recht. Erhärtet sich der Verdacht, droht Gazprom ein EU-Bußgeld von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes.

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