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Ermittlungen gegen Ergo-Manager wegen Betrug

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Ergo-Versicherung
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Lustreisen auf Kosten des Unternehmens haben beim Versicherungskonzern Ergo für einen Skandal gesorgt. Foto: Martin Gerten Foto: dpa

Düsseldorf/Hamburg (dpa) - Wegen des Verdachts auf Betrug bei Riester-Verträgen ermittelt die Staatsanwaltschaft Hamburg gegen mehrere Manager des Versicherungskonzerns Ergo. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte einen Bericht im «Handelsblatt».


Der Vorgang sei aber nicht neu: Schon Mitte vergangenen Jahres habe sich die Staatsanwaltschaft wegen fehlerhafter Abrechnungen der Verträge eingeschaltet. Bei den Ermittlungen gehe es vor allem um jene Versicherten, die inzwischen nicht mehr bei Ergo unter Vertrag stünden und denen falsch berechnete Leistungen nicht gut geschrieben worden seien, betonte der Sprecher.

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Wie das «Handelsblatt» weiter berichtete, werde gegen vier aktive und ehemalige Manager des Unternehmens wegen Betrugs ermittelt und gegen sieben weitere Führungskräfte wegen Beihilfe zum Betrug. Unter ihnen befinde sich auch der Ex-Chef der Sparte Lebensversicherung, Ludger Griese, der erst vor wenigen Tagen das Unternehmen verließ. Ergo wies aber einen Zusammenhang wegen der Ermittlungen zurück. Das Versicherungsunternehmen war in den vergangenen Wochen erneut wegen diverser Sexreisen von Vertriebsleuten in die Schlagzeilen geraten.