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E-Plus sieht sich für Fusion mit Wettbewerber gerüstet

Düsseldorf/München (dpa) - Der Mobilfunkbetreiber E-Plus sieht sich für die geplante Fusion mit Telefónica Deutschland gut gerüstet.

Telefonica Deutschland (O2)
Die endgültige Entscheidung über die Fusion von E-Plus und Telefónica Deutschland lässt auf sich warten. Foto: Sven Hoppe Foto: dpa

Der Zusammenschluss lässt zwar weiter auf sich warten, aber bei den Düsseldorfern brummt das Geschäft. Im ersten Quartal 2014 gewann das Unternehmen, das derzeit noch zum niederländischen KPN-Konzern gehört, mehr als eine halbe Million Neukunden hinzu und erhöhte damit den Kundenbestand auf Basis verkaufter SIM-Karten auf 25,4 Millionen. Wie E-Plus am Freitag in einem Zwischenbericht mitteilte, kletterten der Umsatz und das Ergebnis kräftig.

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Der anhaltend positive Trend unterstreiche, dass E-Plus für die vorgesehene Fusion sehr gut aufgestellt sei, erklärte der Chef der E-Plus-Gruppe, Thorsten Dirks. Von dieser verbesserten Ausgangsposition werde auch das fusionierte Unternehmen profitieren. Derzeit wird das Übernahmevorhaben von der EU-Kommission geprüft.

Beobachter gehen davon aus, dass die Fusion nicht ohne Auflagen genehmigt wird. Die Brüsseler Wettbewerbshüter fürchten vor allem, dass auf dem deutschen Markt mit dann nur drei Anbietern die Wettbewerbskräfte erlahmen könnten. Das gilt besonders für den Anbieter E-Plus, der sich in Deutschland mit seinen Discountmarken (Aldi-Talk, Simyo, Blau.de) als Preisbrecher einen Namen gemacht hat.

Vor zwei Wochen hatte die EU-Kommission mitgeteilt, dass Telefónica Zugeständnisse angeboten habe, um den Deal durchzubringen. Zu Details wurden keine Angaben gemacht. Wegen der umfangreichen Prüfungen einigten sich beide Seiten darauf, die Frist bis zum 23. Juni zu verlängern.