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Dumping-Streit - Chinas Ministerpräsident kritisiert EU

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Li Keqiang
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Chinas Ministerpräsident Li Keqiang kommt nach Deutschland. Foto: Divyakant Solanki/Archiv Foto: dpa

Peking (dpa) - Im Streit um EU-Strafzölle auf Solarmodule aus China hat Ministerpräsident Li Keqiang die EU scharf angegriffen. Die Verfahren gegen chinesische Solarprodukte und Telekommunikationsimporte werde europäischen Kunden schaden und könne zu Protektionismus führen.


«Dem treten wir entschieden entgegen. In der derzeitigen Wirtschaftslage sollen Länder einen stabilen und offenen Handel aufrechterhalten», zitierte die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua aus einer Rede Li Keqiang in der Schweiz.

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Die EU will den Solar-Billigimporten aus China einen Riegel vorschieben und die Einfuhr von Solarpaneelen dem Vernehmen nach mit einem durchschnittlichen Zollsatz von 47 Prozent belegen. China hatte seinerseits kürzlich eine Anti-Dumping-Untersuchung zu Importen von Stahlrohren aus Europa eröffnet.

Li befindet sich auf seiner ersten Auslandsreise nach der Amtsübernahme im März.

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