weather-image
14°

Deutliches Plus bei Carl Zeiss Meditec

0.0
0.0
Carl Zeiss Meditec AG
Bildtext einblenden
das Geschäft des Medizintechnik-Konzerns Carl Zeiss Meditec läuft. Foto: Martin Schutt Foto: dpa

Für Carl Zeiss Meditec läuft das Geschäftsjahr gut. Der Medizintechnik-Konzern ist eines der wenigen börsennotierten Unternehmen mit Sitz in Ostdeutschland.


Jena (dpa) - Digitale Mikroskope für Augenoperationen und Laser zur Sehschärfenkorrektur treiben das Geschäft des Medizintechnik-Konzerns Carl Zeiss Meditec an. Das MDax-Unternehmen verbuchte im ersten Halbjahr des im Oktober begonnenen Geschäftsjahres ein Umsatzplus von 8,7 Prozent auf 667,2 Millionen Euro.

Anzeige

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich zum Vorjahreszeitraum von 88,2 Millionen auf 110,4 Millionen Euro. »Wir haben viele Innovationen in unseren Geschäftsbereichen. Das sorgt für Wachstum«, sagte der Vorstandsvorsitzende Ludwin Monz am Montag in Jena.

Monz bekräftigte die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Danach soll sich der Konzernumsatz in einer Spanne von 1,35 Milliarden bis 1,42 Milliarden Euro bewegen. Das vergangene Geschäftsjahr hatte das zum Elektronik- und Optik-Konzern Carl Zeiss (Oberkochen) gehörende Thüringer Unternehmen mit Erlösen von 1,28 Milliarden Euro und einem Gewinn von 126,2 Millionen Euro abgeschlossen. Im ersten Halbjahr wurde nach Steuern ein Gewinn von 58,9 Millionen Euro erwirtschaftet.

Zeiss Meditec fertigt Operationsmikroskope, Laser sowie künstliche Linsen für trübe Augen beim sogenannten Grauen Star. Der Konzern profitiert von einer steigenden Zahl an Augenbehandlungen durch eine alternde Bevölkerung in vielen Teilen der Welt. Den größten Umsatzsprung gab es im ersten Halbjahr in Asien mit 14,0 Prozent.

Das Unternehmen mit rund 3200 Beschäftigten ist eines der wenigen börsennotierten Unternehmen mit Sitz in Ostdeutschland. Die baden-württembergische Carl Zeiss AG hält 59 Prozent der Aktien.

Halbjahresbericht Carl Zeiss Meditec AG