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Dax-Vorstände verdienen 52 Mal so viel wie ihre Angestellten

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SAP-Chef McDermott
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Spitzenverdiener war erneut SAP-Chef Bill McDermott mit einer Gesamtvergütung von 10,8 Millionen Euro. Foto: Uwe Anspach Foto: dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Das Gehaltsgefälle in der ersten deutschen Börsenliga ist nach wie vor gewaltig. Vorstände der Dax-Konzerne verdienen einer Studie zufolge im Schnitt 52 Mal so viel wie ein durchschnittlicher Angestellter ihres Unternehmens.


Damit war der Abstand 2018 genauso groß wie ein Jahr zuvor, wie aus einer am Dienstag in Frankfurt vorgestellten Studie der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und der Technischen Universität München hervorgeht.

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Im Schnitt kam ein Vorstandsmitglied im Deutschen Aktienindex - inklusive der Konzernchefs - demnach auf eine Gesamtvergütung von 3,51 Millionen Euro. Das waren 3,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, als sowohl die Börsen besser liefen als auch die Gewinne vieler Unternehmen kräftiger sprudelten. Die Zahlen beziehen sich auf 29 der 30 Dax-Konzerne.

Die Chefs der Konzerne im Deutschen Aktienindex kassierten der Studie zufolge im Schnitt gut 5,4 Millionen Euro. Spitzenverdiener war demnach erneut SAP-Chef Bill McDermott mit einer Gesamtvergütung von 10,8 Millionen Euro. Auf den Plätzen folgen VW-Lenker Herbert Diess (rund 7,9 Mio Euro) und Bernd Scheifele von Heidelberg Cement (rund 7,3 Mio Euro). Zu den Vorstandsvergütungen gibt es zahlreiche Studien. Wegen unterschiedlicher Berechnungsmethoden weichen die Ergebnisse teilweise deutlich voneinander ab.

DSW-Studien zum Thema Vorstandsvergütung