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China steht für ein Drittel des globalen Umsatzes mit Maschinen

Rote Flagge
Die rote Flagge des kommunistischen China über dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Foto: Diego Azubel Foto: dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Die deutschen Maschinenbauer haben ihre starke Position auf dem Weltmarkt im vergangenen Jahr behauptet. Nach Schätzungen des Branchenverbandes VDMA stieg der globale Umsatz mit Maschinen um nominal 10 Prozent auf den Rekordwert von 2,25 Billionen Euro.


Deutschland lag mit rund 250 Milliarden Euro (plus 3 Prozent) wie schon in den Vorjahren auf dem vierten Platz, wie der VDMA am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Spitzenreiter waren erneut die Hersteller in China mit 678 Milliarden Euro Umsatz (plus 20 Prozent).

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Das Wachstum der Branche in China habe sich zuletzt verlangsamt, hieß es beim VDMA. Bereinigt um Wechselkurseffekte und Preissteigerungen habe das Wachstum 2012 «nur» 7 Prozent betragen. Wie groß der Umsatzanteil ausländischer Maschinenbauer ist, die inzwischen im Land der Mitte produzieren, lässt sich den Angaben zufolge statistisch nicht erfassen.

Die USA liegen mit 330 Milliarden Euro Umsatz auf Platz zwei des weltweiten Rankings, gefolgt von Japan mit 266 Milliarden Euro. Europa insgesamt steht für fast ein Drittel des globalen Umsatzes. Die Hälfte der weltweit produzierten Maschinen wird den Angaben zufolge mittlerweile allerdings in Asien gefertigt.

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