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Bushidos Haus durchsucht: Verdacht auf Steuervergehen

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Hausdurchsuchung bei Berliner Rapper
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Bei einer umfangreichen Razzia wurden auch Bushidos Wohnhaus durchsucht. Foto: Jörg Carstensen Foto: dpa

Berlin (dpa) - Die Berliner Staatsanwaltschaft hat am Dienstag das Privathaus des Rap-Musikers Bushido (34) in Wannsee durchsucht. Es gehe um den Verdacht einer Steuerstraftat, sagte der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Martin Steltner, der Nachrichtenagentur dpa.


Er bestätigte damit entsprechende Informationen des Rundfunks Berlin-Brandenburg. Die Fahnder durchsuchten laut Steltner zudem eine Steuerberatungskanzlei sowie mehrere Privat- und Geschäftsadressen von Bushidos Management. Einzelheiten zu den Ermittlungen nannte die Staatsanwaltschaft nicht.

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Rapper Bushido ist seit langem umstritten. In der Vergangenheit war er wegen frauen- und schwulenfeindlicher Texte kritisiert worden. 2011 hatte Bushido einen Bambi für gelungene Integration erhalten und damit eine Kontroverse ausgelöst.

In diesem Herbst will er ein Buch veröffentlichen. Am 11. September erscheine »Auch wir sind Deutschland. Ohne uns geht nicht. Ohne euch auch nicht«, hatte der Münchner Riva-Verlag berichtet. Zum Inhalt des Buches wollte der Verlag zunächst keine Angaben machen.