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Bundesregierung stellt sich hinter Kurs der EZB

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat sich klar hinter den Kurs der Europäischen Zentralbank im Kampf gegen die Eurokrise gestellt. EZB-Präsident Mario Draghi habe ganz deutlich das Primat der Politik betont, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter am Montag in Berlin.

EZB-Präsident Mario Draghi
Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB): Im Kampf gegen die Schuldenkrise drehen Europas Währungshüter zunächst nicht weiter an der Zinsschraube. Foto: Arne Dedert/Archiv Foto: dpa

«Die Bundesregierung hat keinerlei Zweifel daran, dass alles, was die Europäische Zentralbank tut, sich im Rahmen ihres Auftrages bewegt.» Jeder tue in dieser Situation gut daran, den anderen zu unterstützen.

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Die CSU hatte Draghi zuletzt scharf angegriffen. Dieser hatte sich vergangene Woche grundsätzlich dazu bereit erklärt, weitere Anleihen von Euro-Krisenländern zu kaufen, sofern sie ein Hilfegesuch an den EU-Rettungsfonds richten.

Eingangsstatement Draghi Pk 2.8.2012