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Ausländer dürfen in Neuseeland keine Häuser mehr kaufen

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Immobilienpreise in Neuseeland
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Christchurch, Neuseeland: Angesichts von gestiegenen Immobilienpreisen dürfen Ausländer in Neuseeland keine Häuser mehr kaufen. Foto: Mark Baker Foto: dpa

Wellington (dpa) - Angesichts von gestiegenen Immobilienpreisen dürfen Ausländer in Neuseeland keine Häuser mehr kaufen.


Das Parlament in Wellington verabschiedete eine entsprechende Gesetzesinitiative von Premierministerin Jacinda Ardern. Ziel ist es, Einheimischen den Kauf von Wohneigentum leichter zu machen. 

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In dem Pazifikstaat mit seinen etwa 4,7 Millionen Einwohnern sind die Immobilienpreise im vergangenen Jahrzehnt um 50 Prozent gestiegen.

Die Regierung aus Sozialdemokraten, Grünen und Populistenpartei NZF begründete das Gesetz damit, dass Neuseeländer auf dem Immobilienmarkt »von wohlhabenderen Ausländern nicht überboten« werden dürften. Die Regelung betrifft allerdings nur bestehende Häuser. Der Kauf von Land und der Bau von neuen Häusern ist Ausländern weiterhin erlaubt. Für Australier gibt es Ausnahmen. 

In dem Pazifikstaat hat sich in den vergangenen Jahren auch zahlreiche ausländische Prominenz wie Tesla-Chef Elon Musk, PayPal-Mitbegründer Peter Thiel oder der Internet-Unternehmer Kim Dotcom niedergelassen.