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Aldi profitiert von britischer Wirtschaftskrise

London (dpa) - Der deutsche Discounter Aldi profitiert von der Wirtschaftskrise in Großbritannien: Der Billig-Supermarktbetreiber habe allein im vergangenen Jahr 29 neue Filialen eröffnet, berichtete die «Financial Times» am Montag.

Aldi
Einkaufswagen vor einer Aldi-Filiale. Deutschlands führender Discounter profitiert von der Wirtschaftskrise in Großbritannien. Foto: Maurizio Gambarini Foto: dpa

Bis Ende 2013 sollen 40 weitere Läden hinzukommen, so die Zeitung unter Berufung auf Aldi-Manager Roman Heini weiter. Dazu würden 181 Millionen Pfund investiert. Damit würde Aldi in Großbritannien 500 Filialen mit 4500 Beschäftigten betreiben. Der erste Aldi-Laden war 1990 auf der Insel eröffnet worden.

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Nach Angaben von Heini wächst Aldi in Großbritannien extrem schnell. Der Umsatz stieg 2011 um 29,4 Prozent auf 2,76 Milliarden Pfund. Unter dem Strich machte Aldi in Großbritannien im vergangenen Jahr einen Gewinn von 57,8 Millionen Pfund. Im Jahr davor stand noch ein Verlust von 56 Millionen Pfund zu Buche, weil mehr als 58 Millionen Pfund auf Immobilien abgeschrieben werden mussten. Aldi gewinne Kunden von «nahezu allen anderen Supermarktketten», sagte Heini der Zeitung.

Website Aldi UK