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AIG plant Einstieg bei chinesischem Versicherer PICC

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AIG-Zentrale in Tokio. Der US-Versicherungskonzern schaut nun nach China. Foto: Everett Kennedy Brown (Archivbild) Foto: dpa

Hongkong (dpa) - Der vom Staat vor dem Bankrott gerettete US-Versicherungskonzern AIG schaut sich nach neuen Wachstumschancen im Ausland um.


Nachdem das Unternehmen zuletzt seine Asien-Tochter AIA größtenteils verkauft hatte, um sich von der Staatshilfe zu lösen, kündigte es am Donnerstag an, sich am chinesischen Versicherer PICC zu beteiligen. AIG wolle beim anstehenden PICC-Börsengang in Hongkong als Ankerinvestor auftreten und für rund 500 Millionen US-Dollar Aktien kaufen. Der US-Konzern ist bereits mit 9,9 Prozent an der Sach- und Unfallversicherungssparte der Chinesen beteiligt.

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AIG kündigte zudem an, mit PICC ein Gemeinschaftsunternehmen zum Vertrieb von Versicherungen in chinesischen Großstädten bilden zu wollen. AIG liefert vier Jahre nach der Fast-Pleite inzwischen wieder stabile Gewinne. AIG war einst der weltgrößte Versicherer. Fehlspekulationen auf dem US-Häusermarkt brachten den Konzern jedoch an den Rand des Ruins.

Der Staat sprang mit einem Rettungspaket über 182 Milliarden Dollar ein. Es war die teuerste Rettungsaktion der Finanzkrise. Der US-Staat hält nach mehreren Verkaufsrunden heute noch 15,9 Prozent.

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