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Riexinger will Gysi nicht als «einsamen Häuptling»

Berlin (dpa) - Linke-Chef Bernd Riexinger ist Spekulationen entgegengetreten, nach denen die Parteiführung sich für Gregor Gysi als alleinigen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl entschieden haben soll.

Riexinger und Gysi
Linken-Parteichef Riexinger (l) zum Thema Spitzenkandidatur von Gysi: «Die Zeit einsamer Häuptlinge und Entscheidungen ist vorbei." Foto: Julian Stratenschulte/ Archiv Foto: dpa

«Die Zeit einsamer Häuptlinge und Entscheidungen ist vorbei. Die Spitzenkandidat/innen werden im Parteivorstand nominiert, nirgendwo sonst», schrieb er am späten Sonntagabend auf Twitter.

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Zuvor hatte der «Spiegel» berichtet, Fraktionschef Gysi habe eine Doppelspitze mit seiner Stellvertreterin Sahra Wagenknecht verhindert und werde die Partei als alleiniger Spitzenkandidat in den Wahlkampf führen. Dem 64-Jährigen solle ein vierköpfiges Team mit Wagenknecht, Fraktionsvize Dietmar Bartsch, Parteichefin Katja Kipping und dem stellvertretenden Parteivorsitzenden Jan van Aken zur Seite gestellt werden.