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Papst-Alarm im Internet

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Eröffnungsmesse
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Ankunft der Kardinäle zur Eröffnungsmesse: Die Ereignisse rund um das Konklave sind auch Thema im Internet. Foto: Guido Montani Foto: dpa

Berlin (dpa) - Wer die Wahl des neuen Papstes genau verfolgen will, wird auch im Internet fündig. Mehrere Webseiten bieten einen Alarmdienst bei »weißem Rauch« an - das Zeichen, dass die Kardinäle im Konklave einen neuen Papst gewählt haben.


Ein deutschsprachiges Angebot eines katholischen Vereins war jedoch von dem Ansturm überfordert und konnte am Dienstag keine weiteren Anmeldungen entgegennehmen.

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Teilweise hätten sich bis zu 120 Menschen pro Stunde angemeldet, hieß es auf der Webseite. Jetzt verweist die Seite Interessierte auf die eigenen Profile bei den Online-Netzwerken Facebook und Twitter. Die englischsprachige Webseite »Popealarm« (»Papstalarm«) nimmt dagegen noch Anmeldungen für E-Mail-Benachrichtigungen entgegen.

Viele Christen aus aller Welt lassen sich bei ihren Gebeten von einer Internetseite der Bewegung Jugend 2000 inspirieren (www.adoptacardinal.org). Gläubige können dabei einen der 115 zur Papstwahl zugelassenen Kardinäle »adoptieren« und für diesen beten. Bis Dienstagnachmittag waren knapp 500 000 »Adoptionen« registriert, teilten die deutschen Initiatoren mit und bestätigten damit Medienberichte.

Derweil kursieren einige scherzhafte Stellenanzeigen für den Papst-Job im Netz. Ein guter Redner werde gesucht, der bereits Bonusmeilen gesammelt haben solle, hieß es in einer solchen Anzeige.

Die britische Zeitung »Guardian« machte derweil die Leser selbst zu Papstwählern: Auf ihrer Webseite können Nutzer nach mehreren Kriterien unter den Kardinälen ihren Wunschpapst auswählen.

Popealarm

deutscher Papstalarm

Initiative »Adoptiere einen Kardinal«

Auswahlmöglichkeiten des Guardian